Streikaktion der Freien Mitarbeiter:innen
beim rbb

Streikaktion der Freien Mitarbeiter:innen
beim rbb

Pressemitteilung der SPD-Fraktion


Die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen und Honorare der Freien
Mitarbeiter:innen beim rbb sind festgefahren, weshalb zahlreiche Mitarbeiter:innen
des rbb diese Woche ihre Arbeit nicht aufnehmen werden. Unter dem Aktions-Hashtag
#Wirsindnichtda machen 365 der insgesamt 1.500 Mitarbeiter:innen des Senders
einen verlängerten Osterurlaub.
Die Freien Mitarbeiter:innen verdienen nicht nur weniger als ihre Kolleg:innen mit
Festanstellung, ihre Arbeitssituation ist deutlich unsicherer und die Perspektive prekär.
Sowohl in der Zeit der Pandemie, wie auch mit dem Krieg in der Ukraine, erleben wir
eindrücklich, wie lebenswichtig unabhängige und kritische Qualitätsmedien für eine
Demokratie sind – genau dafür steht auch der rbb! Dafür sind aber auch gute und faire
Arbeitsbedingungen nötig. Wir als SPD unterstützen daher die Forderungen der „Freien
Mitarbeiter:innen“. Es muss eine gemeinsame Lösung mit der Gewerkschaft ver.di im
Sinne der „Freien Mitarbeiter:innen“ gefunden werden.
Sven Meyer, Sprecher für Arbeit der SPD Fraktion: „Guter Journalismus braucht gute
Arbeitsbedingungen und motivierte Mitarbeiter:innen. Einsparungen und Flexibilität
darf nicht einseitig zu Lasten der Mitarbeiter:innen gehen! Sie sind es, die das Herz
unserer Medien ausmachen. Hier muss endlich umgedacht werden.“
Melanie Kühnemann-Grunow, Sprecherin für Medienpolitik: „Unsere Forderung ist,
dass die arbeitnehmerähnlichen Mitarbeiter des rbb in Zukunft auch durch den
Personalrat vertreten werden sollen. Berlin hat sich entschieden das Freienstatut
abzulösen, um die Rechte der Mitarbeitenden zu verbessern.“

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