Über mich

Über mich

Soziale Gerechtigkeit – nur ein alter Slogan?

Auf keinen Fall! Mich für eine sozialere und gerechtere Gesellschaft einzusetzen, ist mein persönliches Ziel und eine große Motivation meiner politischen Arbeit.

Ich bin 2008 in die SPD eingetreten, weil ich mit der damaligen Sparpolitik in Berlin, die auch die SPD mitverantwortet hat, nicht einverstanden war. In dieser Zeit, in der viele andere der SPD den Rücken kehrten, trat ich ein, weil ich der festen Überzeugung war und immer noch bin, dass das „Kaputtsparen“ von sozialen Strukturen nicht der richtige Weg sein kann und ich hier auf politischer Ebene unbedingt etwas ändern möchte. Die Privatisierung von Landeseigentum, die Tarifflucht von landeseigenen Unternehmen, der Abbau von Arbeitsplätzen und Hilfsangeboten traf viele Menschen in den 2000er Jahren hart. Es belastet viele Menschen und unsere Gesellschaft leider noch heute. Damals kämpfte ich als ehrenamtliches ver.di-Mitglied gegen Befristungen, Niedriglöhne und Privatisierungen. Dabei traf ich teilweise auf starken politischen Widerstand. Aber gerade die SPD steht in ihrer über 150-jährigen Geschichte für eine Politik von gegenseitiger Solidarität, Unterstützung und Gerechtigkeit und hat die Aufgabe, diese Tradition wiederaufzunehmen und mit neuen Inhalten zu füllen.

In der SPD ist in der Zwischenzeit viel passiert, vieles konnte erreicht werden: die Rekommunalisierung von Unternehmen, die Einführung des Mindestlohns für Berlin, die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen in Landesunternehmen oder auch die Einführung des Mietendeckels. Das Engagement gemeinsam mit vielen anderen Genoss*innen aber auch Gewerkschaftskolleg*innen hat sich gelohnt! Aus meiner Erfahrung weiß ich daher, wer sich einbringt, kann viel bewegen und Dinge zum Positiven verändern!

Auch für Berlin geht es grundsätzlich um die zentralen Fragen nach sozialer Gerechtigkeit: Wem gehört die Stadt? Wer kann sich was leisten? Wer kann wie am Leben teilnehmen? Ja, wie lebenswert ist Berlin für seine Bürger*innen? Für mich steht fest: Berlin gehört allen Menschen. Alle, die möchten, müssen am Stadtleben teilnehmen können. Berlin muss für alle eine angemessene Lebensqualität bieten, egal wo man wohnt, woher man kommt, welche Religion jemand hat oder welches Geschlecht!

Gerade in der SPD Reinickendorf habe ich viele Menschen getroffen, die sich besonders für dieses Anliegen einsetzen und dafür kämpfen, wie die Abgeordneten Bettina König, Jörg Stroedter und Nicola Böcker-Giannini. Es gibt noch viel zu tun und gerade jetzt ergeben sich mit der Corona-Pandemie neue Herausforderungen für uns alle, die insbesondere soziale Fragen wieder in den Fokus rücken werden. Gemeinsam wollen wir uns dafür engagieren die richtigen, sozial gerechten Antworten zu finden!

Gewerkschaftliches Engagement – Arbeitnehmerrechte stärken!

Während ich mich in meiner Jugend vor allem für den Naturschutz einsetzte, engagiere ich mich seit gut 15 Jahren gewerkschaftspolitisch. Das ist mir ein besonderes Anliegen, weil ich überzeugt bin, und meine Erfahrung gibt mir recht, dass sich etwas verändern lässt, auch wenn der Weg oft steinig ist. So habe ich mit vielen Kollegen*innen, mit ver.di, dem DGB und SPD-Genossen*innen gemeinsam viele Probleme sichtbar machen und bereits vieles erreichen können:

  • Vor inzwischen 6 Jahren war ich Mitinitiator einer Gewerkschaftsinitiative, die sich gegen prekäre Arbeit in landeseigenen Betrieben einsetzt. (https://www.ga-prekaere-arbeit.de). Hier konnten wir schon große Erfolge für die Kolleg*innen in den Betrieben erzielen, wie z. B. beim Botanischen Garten oder dem Deutschen Technikmuseum Berlin. Die ausgegründeten Beschäftigten des Botanischen Gartens wurden zurückgeführt und sind nun wieder Teil der FU Berlin, in der Tochterfirma des Deutschen Technikmuseums wird nun wie in der Stiftung nach Tarifvertrag, dem TV-L, bezahlt.
  • Schon lange vor Corona haben wir uns besonders intensiv für eine höhere Bezahlung nach Tarifvertrag und verbesserten Arbeitsbedingungen bei der Charité und Vivantes eingesetzt, da die medizinische Versorgung für alle gesichert sein und das Arbeitsumfeld den hohen Belastungen Rechnung tragen muss. Bislang konnten nicht alle unsere Forderungen umgesetzt werden, aber wir bleiben dran und werden weiter für unsere Ziele streiten!
  • Wir unterstützen die Initiative zur Rekommunalisierung der Schulreinigung. Gerade in der Pandemie, sieht man wieder wie wichtig das Thema Hygiene ist und auch Reinigungskräfte Systemrelevant sind.
  • Wir kämpfen seit Langem auf verschiedenen Ebenen gegen sachgrundlose Befristungen. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt. Wir konnten viele Fürsprecher gewinnen und das Thema in die öffentliche Debatte bringen, so dass in dieser Legislaturperiode die Abschaffung von sachgrundloser Befristung in Landeseigenen Betrieben beschlossen wurde.
  • In den letzten 15 Jahren habe ich für diese Themen außerdem
    • Diskussionsveranstaltungen mit Betroffenen und politischen Entscheidungsträger*innen organisiert und moderiert
    • Kundgebungen organisiert und an noch mehr teilgenommen
    • Gespräche und Verhandlungen mit Abgeordneten und Senatsvertreter*innen wegen Entfremdungen und Rückführungen von Unternehmensteilen geführt
    • Streiks organisiert
    • Initiativen von Betroffenen von prekärer Arbeit mitbegründet und unterstützt
    • Betriebsratsgründungen initiiert und unterstützt

Dies ist nur eine Auswahl dessen, wofür ich mich mit vielen anderen gemeinsam bei ver.di, beim DGB oder bei der SPD eingesetzt habe. Aber eines steht dabei für mich fest: Erfolgreiches Engagement ist immer Teamarbeit und geht nur, wenn man viele Mitstreiter*innen von den Zielen überzeugen und zeigen kann, dass sich etwas verändern lässt. Nur zusammen kann man Erfolg haben!

Meine tiefe Überzeugung, die meinem Engagement zugrunde liegt, ist, dass keine Gruppe ausgegrenzt oder schlechter behandelt werden sollte und jeder den gleichen Respekt verdient. So besteht ein Krankenhaus nicht nur aus dem Management und den Ärzten, sondern auch aus den Pflegekräften, den Therapeuten, dem Reinigungspersonal, den Kollegen*innen in der Küche, den Pförtnern und vielen anderen. Jeder ist wichtig und nur gemeinsam kann ein Krankenhaus gut funktionieren und eine optimale Versorgung für alle gewährleistet werden: Jeder Mensch verdient gleichermaßen Respekt und Anerkennung! Dazu gehören auch entsprechende Arbeitsbedingungen. Dieser Grundsatz muss überall, ohne Ausnahme, gelten und dafür kämpfe ich!

Mitgliedschaften

Private Stationen

  • Ich arbeite als Dozent in der Ausbildung von Pflegekräften, Sozialassistenten und Sicherheitsmitarbeiter*innen. Bei meiner Arbeit erlebe ich täglich, die dringende Notwendigkeit, dass die Politik aufgefordert ist, die Menschen in helfenden Berufen mehr zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für ein angemessenes Pflegeumfeld für beide Seiten zu schaffen. Zudem arbeite ich seit langem im Besucherservice des Deutschen Technikmuseums Berlin.
  • Ich wurde 1975 in Reinickendorf geboren, besuchte die Hoffmann-von-Fallersleben-Grundschule und machte später auf der Bettina-von-Arnim-Schule im Märkischen Viertel mein Abitur. Als Jugendlicher habe ich mich mit meinen Freunden beim WWF für den Naturschutz eingesetzt.
  • Nach dem Abitur habe ich an der Freien Universität Berlin Philosophie, Geschichte und Politik studiert. Mein Schwerpunkt lag dabei auf Medizinethik und Medizingeschichte, den ich auch in meiner Promotion an der Universität Potsdam weiterverfolgt habe. (Link zur Promotion).
  • Während meines Studiums hatte ich zweimal die Möglichkeit ins Ausland zu gehen. Ich lernte dadurch andere Länder und Kulturen kennen und konnte mich auch sozial engagieren. Zum einen arbeitete ich 18 Monate im Rahmen eines Freiwilligendienstes mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (Link:https://www.asf-ev.de/de/de/) in einer Psychiatrie in Norwegen, und zum anderen im Rahmen eines Work & Travel-Jahrs in Australien, wo ich mein Geld vor allem mit Farmarbeit verdiente. Beide Male konnte ich sehr viel für mich persönlich mitnehmen und habe viele interessante Menschen in diesen Ländern kennenlernen dürfen.
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